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Südtirol – immer wieder eine (Wein-)Reise wert

Anfang Juni führte uns eine kurze Weinreise der Sektion Münster abermals nach Südtirol. Bei herrlichem Wetter eröffneten wir unseren Trip am Donnerstag in der Genossenschaftskellerei Girlan.

Wir bekamen eine charmante und lehrreiche Führung durch die altehrwürdigen Keller und bei der anschließenden Verkostung überzeugten vor allem die Weißweine  – allen voran der Gewürztraminer Flora, aber auch der Pinot Noir Riserva Trattmann Mazon fand großen Anklang. So verwundert es nur wenig, dass wir gleich beim ersten Termin deutlich über 100 Flaschen erworben hatten.

Nach dem ersten Termin bezogen wir unser Quartier im Hotel Tannhof in Oberplanitzing, einem Ortsteil von Kaltern, von dem aus man einen schönen Ausblick über Kaltern inkl. See hat. Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter zum 2. Termin in der Genossenschaftskellerei Tramin.

Dort wurden wir von Jürgen Geier empfangen, der uns vorab die tolle Architektur des neuen Kellereigebäudes vorstellte.  Nach einer interessanten Präsentation – u.a. auch über die verheerenden Muren in Tramin, die das alte Gebäude nahezu vernichtet hatten – ging es in die beeindruckenden Keller. Bei der anschließenden Verkostung, bei der man vom Verkostungsraum aus einen Großteil der Lagen in Tramin direkt sehen kann, standen natürlich die Gewürztraminer, die den Ort berühmt gemacht haben, im Vordergrund. Auch hier konnte aber ein Blauburgunder – Maglen 2014 – hervorstechen.

Der 3. Termin am Donnerstag brachte uns zurück nach Girlan in die Kellerei Schreckbichl. Auch diesmal bekamen wir eine sehr ausführliche und abermals interessante Kellerführung. Bei der anschließenden Verkostung gab es gleich eine ganze Reihe von Highlights: Der Lafoa Sauvignon blanc und der Lafoa Chardonnay gehören sicher zu den Top-Weißen Südtirols. Rot überzeugten der Pinot Noir St. Daniel, der Lagrein Sigis Mundus und natürlich der Lafoa Cabernet Sauvignon.

Am Abend erwartete uns dann ein hervorragendes Dinner im Ansitz Romani, wo uns Küchenchef Armin erneut ein hervorragendes Menü zauberte.

Am Freitag starteten wir in der Landesweinbauschule Laimburg zu unserem 4. Termin. Obwohl von den vorhergehenden Terminen bereits verwöhnt, bekamen wir von Dr. Günther Pertoll eine sensationelle Führung. Die Felsenkeller der Laimburg sind wahrhaft einzigartig und umso erfreulicher war es, dass die Tropfen, die uns bei der Verkostung in den Felsenkellern gereicht wurden, ebenfalls herausragen konnten. Der Sass Roá aber auch der Col de Réy überzeugten bei den Rotweinen über alle Maßen. Weiß beeindruckte uns vor allem der Riesling, der in dieser Qualität anderswo in Südtirol nicht leicht zu bekommen sein dürfte.

Ein kurzes Fenster zwischen den Terminen nutzten wir für eine Verkostung im Shop der Kellerei Kaltern. Die Weine – wie nahezu jedes Jahr – konnten wieder voll und ganz überzeugen. Neben dem Pfarrhof, der ohnehin eine Bank ist, sind hier der Lagrein Spigel sowie der Campaner Reserve zu erwähnen.

Den vinophilen Abschluss unserer Tour bildete das Weingut Manincor in Kaltern. Auch hier bekamen wir eine überaus ausführliche Führung durch eines der wohl modernsten und stylishten Kellereigebäude Südtirols. Der Verkostungsraum in den Hügeln über dem Kalterer See kann fast nicht mehr übertroffen werden. Die Weine durch die Bank von einer überragenden Qualität – hervorzuheben ist der Cassiano.

Den kulinarischen Abschied unserer Weinreise feierten wir im Ritterhof in Kaltern, wo wir zur vorzüglichen Speisen noch einmal einen Querschnitt der verkosteten Weine trinken konnten.

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