Genuss Unterland 2026

In Anlehnung an die legendären „Genuss hoch sieben“-Events in Göttlesbrunn vor vielen Jahren, organisiert der harte Kern der Weinfreunde Unterland nun schon zum wiederholten Mal eine kleine, aber feine Kopie dieses legendären Formats.

Auch wenn wir uns aus Zeit- und Organisationsgründen nicht bei sieben Gastgebern mit Wein und Lukullischem verwöhnen lassen, ist die Grundidee doch dieselbe:

Wir starten am frühen Nachmittag bei unseren ersten Weinfreunde-Gastgebern und absolvieren anschließend zwei oder drei weitere Stationen im Tiroler Unterland, bis wir den Abend zur Nacht machen und diese – gut gesättigt und mit besten Weinen gefüllt – irgendwann ausklingen lassen.

Start war am Samstag, 30. August, bei Gabi & Joe in Söll.

Gabi kredenzte uns mehrere Amuse-Gueules, gekrönt vom Backhendl auf Erdäpfelsalat. Dazu wurde ordentlich eingeschenkt: Rosé Ca’ del Bosco aus der Franciacorta, Grüner Veltliner von Prager, Pinot Noir von Studach, Sprecher von Bernegg sowie Kloster Sion Klingnau.

Alles ganz schön lecker, wie wir durchaus wohlwollend feststellen durften.

Gegen 16:00 Uhr checkten wir dann bei Sabine & Werner am Anzenstein ein.

Dort sollte es uns selbstverständlich auch um keinen Deut schlechter gehen als an Station #1. Das Highlight war zweifellos der on point gegrillte Oktopus – flankiert von zahlreichen Weinen unseres Winzerfreundes Gerhard Markowitsch: Rosé, Kirchweingarten, Rosenberg, M1 und noch einiges mehr.

Ratzfatz vergingen die Stunden, sodass wir gegen 20:00 Uhr unsere finale Station in Oberlangkampfen bei Anita & Markus anpeilten.

Hier fand unser Genuss Unterland 2026 schließlich seinen krönenden Abschluss bei einer zünftigen Speck- und Käsejause.

Vinophil flankiert wurden die Köstlichkeiten von einigen ausgesprochen feinen „Absacker-Weinen“ – ein eigentlich ziemlich schlimmes Wort für so schöne Weine:

Admiral von Pöckl, Titan von Tesch, Phantom von Kirnbauer, Pinot Noir von Castel Sallegg, Pinot Noir von Lageder und einige weitere flüssige Gründe, den Abend noch ein wenig zu verlängern.

Tapfer hielten wir – oder zumindest die meisten von uns – die Stellung bis gegen 3:00 Uhr morgens.

Dann war es aber wirklich Zeit, unser Genuss Unterland 2026 zu beenden.

Ein Nachmittag, ein Abend, eine Nacht.
Drei Stationen. Jede Menge Kulinarik. Noch mehr Wein.
Und wieder einmal die Erkenntnis:

Es gibt schlimmere Arten, einen Samstag zu verbringen.

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