Bericht zur Weinverkostung am 30. April

Am 30. April 2026 fand im Weinkeller von Michael Rinner eine genussvolle Weinverkostung in gemütlicher Atmosphäre statt. Bereits der Empfang begann mit einem feinen Champagner von André Clouet aus 100% Pinot Noir, der die Gäste auf den Abend einstimmte.

Im Anschluss wurden insgesamt zwölf ausgewählte Weine präsentiert, die eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Stilrichtungen und Aromenwelten boten. Bei den Weißweinen starteten wir mit einem alt Bekannten, nämlich den 2015er GV Setzberg Reserve (16,83P) gefolgt vom GV Lössling 2019 von Clemens Strobl aus dem Wagram der mit 18,16P deutlich mehr Textur und Schmelz im Glas präsentierte.

Als Sieger, nicht nur der Weißen, sondern der gesamten Verkostung überzeugte Wein Nr. 3 in Nase und Gaumen mit starken 18,91 Punkten. Die Rede ist von der 2018er Schlossböckelheimer Kupfergrube GG vom Gut Herrmannsberg aus der Nahe.

Als letzten Weißen kam dann noch der 1990er Eltviller Rheinberg von J.B. Becker aus dem Rheingau (17,08P) ins Glas der Dank seines Restzuckers auch nach 36 Jahren angenehm zu Trinken war und in der Blindverkostung deutlich jünger geschätzt wurde.

Bei den Roten gelang der Start mit dem Pinot Noir Barrique 2018 (17,75P) von Markus Stäger aus Maienfeld und der Cuveé aus 8, Gourt de Mautens 2012 aus dem Rhonetal die mit 17,91 Punkten den fünften Platz belegte.

Den dritten Platz nahm dann mit 18,25 Punkten der reinsortige Syrah 2019 mit dem Namen „l’Etranger“ der Kellerei Kaltern ein und den zweiten Platz (und somit Sieger der Roten) der 2011er Blaufränkisch Biiri von Hans Igler aus dem Mittelburgenland.

Leider mussten die zwei Bordeaux, ein Chateau Peymouton 1996 und ein Chateau La Fleur Peilhan 1992, beides St. Emilion Grand Crus, aufgrund eines Korkfehlers beide zurück in den Dekanter gekippt werden und konnten nicht verkostet, bzw. bewertet werden.

Zum Abschluss gab es dann noch ein Paar aus Spanien, nämlich zwei Rioja.

Als Wein Nr. 11 wurde der Remelluri 2016 mit 17,75 und der Nocturna 2010 mit 17,66 Punkten bewertet.

Kulinarisch wurde der Abend durch eine herzhafte Speckplatte sowie eine regionale Käseplatte abgerundet.

In geselliger Runde wurde verkostet, diskutiert und genossen – ein Abend, der ganz im Zeichen von Qualität, Regionalität und der Freude am Wein stand.

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