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Libanesischer Sieger in Münster

Anläßlich meines Geburtstages verwöhnte uns meine Gattin Gerda wieder mit einem herrlichen Menü, dessen Hauptgang ein köstliches Schmorgericht war.

Als Aperitif konnte ich einen Champagner „Selection des Parcelles“ von Daniel Henriet-Bazin anbieten. Die 1er Cru aus Pinot Noir und Chardonnay begegnete uns mit den typischen Hefenoten. Wine Enthuasiast vergab für diesen Champagner 92 Punkte.

Bei den Weißweinen starteten wir in Baden mit dem Chardonnay „Ihringer Winklerberg“ 2007 von Dr. Heger: Apfelnoten und etwas Vanille, cremiger Schmelz und trotzdem Mineralik brachte 17,125 Punkte und den 10. Rang in der Verkostung.

Der nächste Chardonnay stammte aus Graubünden: Der Fläscher Chardonnay 2012 von Hansruedi Adank hatte ebenfalls viel Frucht und eine kräftige Mineralik zu bieten. Wir vergaben 17,25 Punkte (Rang 9).

Den Abschluss dieser Runde bildete der Chardonnay „Grandes Ruchottes“ 2007 vom Château de la Maltroye aus dem Burgund. Diese 1er Cru unterschied sich doch deutlich von seinen Vorgängern und hatte im Arom eher Nüsse, Würze und florale Aromen zu bieten. Cremige Textur ließ jedoch klar den Chardonnay erkennen. Bei uns gab es 17,375 Punkte (Rang 7), von Stephen Tanzer gab es 92 Punkte.

Bei den Rotweinen führte der Weg wieder zurück nach Baden: Der Pinot Noir „Alte Reben“ 2011 von Bernhard Huber brachte in der Nase eine Aromenvielfalt und am Gaumen samtige Tannine und einen langen Nachhall. Mit 17,5 Punkten teilte er sich den 2. Platz mit vier anderen Weinen – ungewöhnlich, dass in einer Verkostung so ausgeglichene Ergebnisse erzielt werden.

Der zweite Pinot Noir war der berühmte „Der Mattmann“ 2008 von Cicero Weinbau aus Graubünden. Der Wein wird mittlerweile um über € 100,- gehandelt. Kirschnoten, etwas Cassis sowie eine knackige Säure mit langem Abgang brachten ebenfalls 17,5 Punkte (Rang 2).

Der letzte Pinot Noir stammte folgerichtig wieder aus dem Burgund: Der „Clos des Mouches“ 2008 von Aleth Girardin repräsentierte einen typischen Burgunder und auch hier gab es 17,5 Punkte (Rang 2).

Die dritten Runde begann mit einer Überraschung: Die Cuvée „Les Sultans“ 1998 von Clos St. Thomas aus dem Bekaa Valley im Libanon ließ sich die 20 Jahre nicht anmerken: Üppige Frucht nach dunklen Kirschen, Schokolade und Gewürze zeichneten die Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah, die nicht einem € 20,- gekostet hat, aus: Wir vergaben abermals 17,5 Punkte (Rang 2).

Wir blieben im Libanon und verkosteten die Cuvée „Château des Couteaux“ 2005 von Nakad, die neben den o.a. Sorten auch noch etwas Grenache enthält. Auch hier üppige Fruchtaromen – aber eher Zwetschken – und Gewürze. Gut eingebundener Alkohol und kräftige Noten vom Barrique brachten als 5. Wein in Folge 17,5 Punkte (Rang 2).

Der klare Sieger des Abends stammte dann ebenfalls aus dem Libanon: Der Château Musar 2005 (Cabernet Sauvignon, Cinsault und Carignan) überzeugte durch seine gute Balance, ebenfalls üppige Früchte aber besonders weiche Tannine und ein sehr langer Abgang brachten 18 Punkte!

Von der vierten Serie konnten wir dann aus Zeitgründen nur mehr einen Wein verkosten: Pugnitello ist eine alte etruskische Rebsorte, die uns von Peter Neururer empfohlen wurde: Der 2011er vom Weingut San Felice in der Toskana entspricht zwar sogar nicht den sonst für diese Region typischen Noten, ist aber eine sehr interessanter Wein, der von Wine Spectator 92 Punkte erhalten hat. Wir vergaben 17,375 Punkte (Rang 7).

Wir bedanken uns bei allen Gästen für den netten Abend!

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