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Neujahrsverkostung 2011/2012 – Klassenkameraden

Eine liebgewonnene Tradition ist mittlerweilen unsere alljährliche Neujahrsverkostung  mit meinen Klassenkameraden, traditionell in der Holzhütte im Garten, gewärmt durch ein paar gute Rotweine und einem Schwedenofen! John-Boy, Siggi, Adi, Moscht, Hefe, Lois, Walter – Danke für eure Zeit!  Franzi, das nächste Jahr greifen wir wieder an, ok?

zu den Weinen:

1. Joseph Drouhin, Meursault Perrieres 1997:   Kork

Sensationell kaputter Wein! Die dritte kaputte Flasche von drei gekauften. Das passiert leider!

2. Weingut Manincor, Lieben Aich, S.B., 2009: Punkte 16,3

Sortentypischer Sauvignon Blanc, in der Nase nach Holunder, am Gaumen mineralisch, wenig Druck im Abgang, Säure gut eingebunden, lädt auf eine zweite Flasche ein! Nicht das tollste Preis/Leistungs Verhältnis.

3. Weingut Hansrüdiger Adank, Pinot Noir, 2008: Punkte 17,2

Für mich einer der besten Weine des Abends, sehr elegant, nicht zu stoffig,  in der Nase nach Himbeeren, feucht Erde (im positiven Sinne) sehr mineralisch, Säure sehr gut eingebunden,  Abgang mittel bis lang, natürlich noch viel zu jung, sicher noch + 10. Schöner Sortenvertreter aus der Schweiz! Macht viel Spaß!

4.  Weingut Gisperg, Pinot Noir, 2008: Punkte 17,8

Toller Pinot vom Burgundermacher Gisperg! In der Nase sehr fruchtig und etwas Mokka! Am Gaumen nach Kirschen, sehr fruchtig, Säure und Alkohol gut eingebunden, Abgang mittel! Kommt tendenziell in der Runde besser an als der Schweizer, für mich ein Kopf an Kopf Rennen.

5. Santa Rita, Apalta Estate, 2004: Punkte 18,6 und 2. Platz des Abends: 

Dieses Ergebnis ist für mich sehr überraschend und auch nicht ganz nach zu vollziehen. Ein ordentlich gemachter C.S. in guter Qualität, lädt vielleicht noch dazu ein, noch ein zweites Glas zu trinken, jedoch am Gaumen eher grobmaschige Tannine, mittlerer Abgang, dominiert vor allem durch seine Frucht. Es fehlt mir auch die typische Würzigkeit Chiles und deshalb war dieser Wein sehr schwierig geographisch einzuordnen. Aber Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so!

6. Feier Artinger, 1008, 2002: Punkte 18,5 und 3. Platz

Es freut mich ganz besonders, dass der 1008 so gut abgeschnitten hat. Ich kann mich noch gut an unsere Anfänge in Sachen Wein erinnern, und war Feiler Artinger eines unserer ersten Weingüter, welches wir besucht haben. Wie immer toller, solider, Bordeaux Blend aus C.S. und Merlot. In der Nase dunkle Beeren, Cassis und etwas Mokka. Am Gaumen stoffig, rund, Säure gut eingebunden, feinmaschige Tannine, Abgang mittel bis lang. Sehr gute Qualität. Hat noch Potenzial und muss der 2002  per se nicht jetzt ausgetrunken werden. Hat sehr viel Spaß gemacht.

7. Weingut Amaren, Amaren Rioja, 2004: Punkte 18,3

Ohne Zweifel ein sehr guter Wein, aber 100 Proensa Punkte kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Generell bin ich der Meinung, dass spanische Bewertungssysteme bis zu 120 Punkte gehen sollten, weil was hier herumläuft mit 96 und mehr Punkte füllt ganze Weinführer.

Ähnlich verhält sich das mit dem Amaren. Ein sehr fruchtiger Wein, stoffig und wuchtig, Abgang mittel, sehr viele Tannine, leider nicht feinmaschig, Säure und Alkohol sind gut eingebunden, solide Qualität mit unsinniger Bewertung!

8. Tenuta di Felsina, Fontalloro, 2004: Punkte 16,9

Der Spitzenwein von Felsina war an diesem Abend leider nicht in Form. In der Nase sehr verschlossen, am Gaumen wenig Druck, hohe Säure und eher grobmaschige Tannine. Habe den Fontalloro schon um einiges stärker in Erinnerung. Meiner bescheidenen Meinung nach, haben wir diesen Wein etwas zu früh geöffnet und  könnte ich mir vorstellen, dass sich dieser Wein noch entwickeln wird. Stutzig macht mich nur die hohe Säure. Wie sich diese einbinden wird? Lassen wir uns überraschen.

9. Weingut Gesellmann, Bela Rex,  2007: Punkte 17,3

Ein österreichischer Spitzencuvee aus C.S und Merlot mit viel Potenzial. In der Nase intensiv nach Cassis und dunklen Beeren, etwas Vanille, würzig. Am Gaumen sehr fruchtig, feine Röstaromen, feinmaschige Tannine, im Abgang noch sehr verhalten, hat auf jeden Fall noch großes Potenzial und sollte man beruhigt im Keller reifen lassen.  Ich freue mich schon in ein paar Jahren auf die nächste Flasche!

10. Antinori, Tignanello 2006: Punkte 18,5 und Platz 3

Solide Qualität aus dem Hause Tignanello. Im Glas präsentiert sich der 2006 Tignanello natürlich noch sehr jugendlich, rubinfarben mit violetten Reflexen. Am Gaumen sehr dicht und feinmaschig, nach roten Früchten, noch etwas ungestüm. Abgang mittel bis lang. Noch Potenzial: + 10

11. Chateau Montrose 2004: Punkte  18,1

Auch einer meiner Favoriten, welcher sich an diesem Abend nicht wirklich durchsetzen konnte.  Montrose ist ein 2ème Grand Cru aus dem St. Estephe. Angebaut werden C.S, Merlot, C.F. und Petit Verdot. Wunderbare Cabernet-Nase mit der für mich typischen „Kühle“ des Bordeaux. Am Gaumen viele feinmaschige Tannine, Abgang mittel bis lang, für mich großes Potenzial und ich werde die restlichen Flaschen jetzt sicher verstauen und ein paar Jahre lang nicht mehr anschauen!  Ein High-light für mich!

12. Black Panther Shiraz, 2008: Punkte 19,2 und Sieger des Abends

Dieser australische Shiraz hat natürlich mit Eleganz und Mineralik nichts am Hut! Ich würde ihn eher als brachial bezeichnen. 16 % Alkohol! Bei der Beschreibung ist alles zulässig. Enorme Frucht, schwarzer Holunder, Schokolade, Rumtopf, opulent, stoffig, ……    ein Killer! Wer nach diesem Wein keine weichen Knie hat, sollte sich untersuchen lassen!!  Nicht unbedingt mein Favorit, aber auf seine Art natürlich sehr gut gemacht!

 

 

 

 

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