{"id":5714,"date":"2025-01-15T19:57:00","date_gmt":"2025-01-15T18:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/?p=5714"},"modified":"2025-01-16T12:17:56","modified_gmt":"2025-01-16T11:17:56","slug":"neuauflage-historischer-lieblinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/neuauflage-historischer-lieblinge\/","title":{"rendered":"Neuauflage historischer Lieblinge"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:24% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2650-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5716 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2650-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2650-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2650-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2650-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2650-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Bis 2007 reichen die Ergebnisse in dieser Weinrunde auf unserer Website zur\u00fcck. Grund genug darin einmal zu schm\u00f6kern und nachzusehen, was uns denn fr\u00fcher so am besten geschmeckt hat. Aus jenen Weinen, die fr\u00fcher am &#8222;Stockerl standen&#8220; &#8211; also unter den Top 3 einer Verkostung lagen &#8211; habe ich diese Verkostung zusammengestellt. Nat\u00fcrlich mit j\u00fcngeren Jahrg\u00e4ngen: Und siehe da: Das Zeug schmeckt uns immer noch!!!<br><br>Zur guten Stimmung hat nat\u00fcrlich auch wieder das exzellente Men\u00fc meiner Gerda beigetragen. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich mich ganz herzlich bedanken!<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Nach einem Gl\u00e4schen Champagner starteten wir mit dem <strong>Riesling Ried Loibenberg 2022 vom Tegernseerhof aus der Wachau.<\/strong> Eigentlich waren wir der Meinung, dass der Tegernseerhof eine Neuentdeckung bei der letztj\u00e4hrigen Weinreise sei. Unser Max hatte diesen Wein aber schon 2012 bei seiner Verkostung. <br><br>Marille und Pfirsich in der Nase, sch\u00f6ne Mineralik und eine gut eingebundene S\u00e4ure brachten <strong>17,625 Punkte und somit den Sieg bei den Wei\u00dfweinen! <\/strong><\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"611\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2652-1024x611.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5717 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2652-1024x611.jpeg 1024w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2652-300x179.jpeg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2652-768x458.jpeg 768w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2652-1536x916.jpeg 1536w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2652-2048x1221.jpeg 2048w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2652-890x530.jpeg 890w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/IMG_2652-445x265.jpeg 445w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Danach ging es nach S\u00fcdtirol und die Cuv\u00e9e <strong>Manna 2019 von Franz Haas<\/strong> kam ins Glas. Der leider viel zu fr\u00fch verstorbene Winzer hat hier Riesling, Chardonnay, Gew\u00fcztraminer, Sauvignon blanc und Kerner zu einer sehr intensiven Komposition vereinigt. Etwas Holuner in der Nase &#8211; wohl vom Sauvignon blanc und konzentriertes Volumen im Abgang brachten<strong> 17,125 Punkte und den 3. Rang bei den Wei\u00dfweinen.<\/strong> Diesen Wein hatte ich selbst schon 2007 und 2014 kredenzt, wobei er beide Male den Wei\u00dfwein-Sieg holte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck in die Wachau kam mit #3 abermals ein <strong>Riesling Ried Loibenberg <\/strong>auf den Tisch. Diesmal der Jahrgang <strong>2016 von Franz Xaver Pichler. <\/strong>Ankl\u00e4nge von Tropenfr\u00fcchten, elegante S\u00e4urestruktur, sch\u00f6ne Mineralik &#8211; f\u00fcr mich ein grandioser Wei\u00dfwein, aber in der Durchschnittsbewertung musste er sich mit <strong>17,5 Punkten <\/strong>knapp dem Tegernseerhof geschlagen geben (<strong>Rang 2 bei den Wei\u00dfweinen<\/strong>). Bei Max war dieser Wein im Jahr 2018 Wei\u00dfweinsieger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Rot startete mit dem <strong>Arachon 2017 von den Vereinten Winzern Horitschon.<\/strong> Die Cuv\u00e9e aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Zweigelt und Blaufr\u00e4nkisch begeisterte mit komplexen Aromen &#8211; darunter Cassis und Kirsche &#8211; sowie einem langen Abgang und seidigen Tanninen. <strong>17,75 Punkte brachten Rang 4<\/strong>. Bei mir konnte dieser Wein schon 2007 und 2011 \u00fcberzeugen und einmal den Sieg und einmal den 2. Platz holen. F\u00fcr mich ist dieser Tropfen immer auch mit wehm\u00fctigen Erinnerungen an unseren verstorbenen Weinfreund Siegi Kogler verbunden. Er war es, der uns diesen Wein vor ca. 20 Jahren n\u00e4her brachte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Wir blieben im Mittelburgenland und kamen zum <strong>Impresario 2017 von Paul Kerschbaum. <\/strong>Die Cuv\u00e9e aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Zweigelt und Blaufr\u00e4nkisch war bereits von Falstaff mit 96 Punkten geadelt worden. In der Nase Paprika vom Cabernet und dunkle Beeren von den \u00f6sterreischischen Sorten, am Gaumen trotz der Sonne des Mittelburgenlandes noch eine sch\u00f6ne Mineralik, dann aber doch Schoko vom Barrique. Daf\u00fcr gab es von uns <strong>18,0 Punkte, was Rang 2 <\/strong>bedeutete. 2012 konnte sich dieser Wein am Angerberg auf das Stockerl schwingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Etwas weiter n\u00f6rdlich &#8211; aus Gols &#8211; kam der <strong>Gabarinza 2016 von Gernot Heinrich.<\/strong> Merlot, Blaufr\u00e4nkisch und Zweigelt vereinen sich hier zu einer edlen Cuv\u00e9e. Viel dunkle Beeren in der Nase und am Gaumen richtig viel Power &#8211; retronasal noch einmal mit Kirschen &#8211; fast fleischig und kr\u00e4ftige Tannine. Mit durchschnittlich <strong>18,875 Punkten reichte es f\u00fcr den 3. Platz<\/strong>. Dieser Wein war auch in der Vergangenheit schon immer sehr beliebt: 2009 gewann der 1999er bei mir die Verkostung. 2011 wurde der 2000er Sieger bei Max und 2014 holte der 2007er den 2. Platz bei meiner Verkostung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Noch etwas weiter n\u00f6rdlich liegt das Carnuntum: Der <strong>Rosenberg 2015 von Gerhard Markowitsch <\/strong>ist eine Cuv\u00e9e aus Zweigelt, Merlot und Blaufr\u00e4nkisch. Bereits in der Nase sehr intensiv nach Cassis und dunklen Beeren. Am Gaumen konzentriert mit reifen Tanninen und einem \u00fcberraschend langen Abgang. Wir vergaben <strong>17,625 Punke (Rang 7)<\/strong>. Dieser Wein ist schon seit vielen Jahren ein Dauerbrenner von Gerhard Markowitsch und so ist es nicht verwunderlich, dass bereits der 2002er-Jahrgang bei Frank das Stockerl erklimmen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Danach ging die Reise zur\u00fcck ins Mittelburgenland: Ins Glas kam der <strong>Bela Rex 2013 von Albert Gesellman. <\/strong>Der Bordeaux-Blend aus Merlot und Cabernet Sauvignon \u00fcberzeugte mit Cassis, dunklen Beeren und etwas Kirsche. Dazu kamen am Gaumen kr\u00e4ftige reife Tannine und etwas dunkle Schokolade im Abgang. <strong>17,25 Punkte brachten &#8222;nur&#8220; den 9. Rang<\/strong>, allerdings waren an diesem Abend die Bewertungen allgemein so hoch, dass zwischen 2. und letztem Platz nur ein 3\/4 Punkt Unterschied war. In fr\u00fcheren Jahren konnte der 2004er-Jahrgang bereits einmal den Sieg bei mir erringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Der letzte Mittelburgenl\u00e4nder an diesem Abend war der<strong> Titan 2015 von Tesch.<\/strong> Die Cuv\u00e9e aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Blaufr\u00e4nksich war nach 10 Jahren hervorragend gereift, wobei das Lagerpotenzial sicher noch um einiges h\u00f6her ist. Cassis vom Cabernet, R\u00f6staromen vom Barrique sowie feine Tannine brachten ebenfalls <strong>17,75 (Rang 4). <\/strong>Bereits 2010 konnte dieser Wein bei Frank und 2012 bei Max den Tagessieg in den jeweiligen Verkostungen erreichen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Der erste ausl\u00e4ndische Wein an diesem Abend holte dann auch gleich den <strong>Tagessieg<\/strong>: <strong>Le Serre Nuove 2017 von der Tenuta dell&#8217;Ornellaia<\/strong> hob sich tats\u00e4chlich noch einmal von den anderen Weinen des Abends ab. Komplexe balsamische Aromen wurden von roten Beeren abgerundet. Seidige Tannine und ein nicht enden wollender Abgang brachten<strong> 18,5 Punkte<\/strong> im Schnitt. Bereits vor 13 Jahren konnte dieser Tropfen &#8211; damals war es der Jahrgang 2006 &#8211; bei Frank eine Stockerlplatzierung erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Wir blieben in Italien und kamen zum <strong>Brunello Pian delle Vigne 2016 von Marchese Antinori<\/strong>: Der Wein profitierte &#8211; trotz l\u00e4ngerer Dekantierzeit &#8211; noch einmal sehr vom gro\u00dfen Glas. Kirsche, etwas Graphit und Ankl\u00e4nge von Haseln\u00fcssen lie\u00dfen den Tropfen fast burgundisch wirken. Am Gaumen dann noch einmal Kirsch und viel seidiges Tannin &#8211; schon sehr sch\u00f6n gereift. Komplex und unglaublich lang im Abgang &#8211; wir vergaben daf\u00fcr <strong>17,625 Punkte (Rang 7)<\/strong>. Der 2001er-Jahrgang konnte bei der Verkostung 2013 bei mir noch den Tagessieg holen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">\u00dcber den gro\u00dfen Teich kam der letzte Wein des Abends zu uns: Der reinsortige <strong>Cabernet Sauvignon Casa Real 2007 vom Weingut Santa Rita aus dem Maipo Valley in Chile<\/strong> war auch der \u00e4lteste Wein des Abens. Cabernet-typische Nase nach Cassis &#8211; vom gr\u00fcnen Paprika konnten wir jedoch nichts mehr wahrnehmen. Sehr sch\u00f6n gereift und trotz 14 Volumsprozent nicht fett. Wir vergaben <strong>17,75 Punkte (Rang 4)<\/strong>. Der 2002er-Jahrgang holte 2010 bei Max den 2. Platz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis 2007 reichen die Ergebnisse in dieser Weinrunde auf unserer Website zur\u00fcck. Grund genug darin einmal zu schm\u00f6kern und nachzusehen, was uns denn fr\u00fcher so am besten geschmeckt hat. Aus jenen Weinen, die fr\u00fcher am &#8222;Stockerl standen&#8220; &#8211; also unter den Top 3 einer Verkostung lagen &#8211; habe ich diese Verkostung zusammengestellt. 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