{"id":5095,"date":"2021-11-28T12:14:25","date_gmt":"2021-11-28T11:14:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/?p=5095"},"modified":"2021-11-28T12:14:27","modified_gmt":"2021-11-28T11:14:27","slug":"4-x-3-weine-im-vergleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/4-x-3-weine-im-vergleich\/","title":{"rendered":"4 x 3 Weine im Vergleich"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"442\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/img_8663-1024x442.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5096 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/img_8663-1024x442.jpg 1024w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/img_8663-300x129.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/img_8663-768x331.jpg 768w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/img_8663-1536x663.jpg 1536w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/img_8663-2048x884.jpg 2048w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/img_8663-1320x570.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-drop-cap\">Kurz vor dem Lockdown konnten wir noch eine Verkostung abhalten, bei der 4 x 3 Weine das hervorragende Men\u00fc von Gerda begleiten durfte. Nach einer sprudelig-fruchtigen Begr\u00fc\u00dfung aus Argentinien kamen folgende \u201eDrillinge\u201c ins Glas.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Den Auftakt machten 3 Chardonnays aus 3 verschiedenen L\u00e4ndern: Der <strong>Ried Freudshofer Jois von Hans und Anita Nittnaus aus Gols, 2017, <\/strong>repr\u00e4sentiert wohl nicht unbedingt eine typische Wei\u00dfweinregion, konnte aber mit feiner und komplexer Frucht sowie einer \u00fcberraschenden Mineralik \u00fcberzeugen <strong>(17,125 Punkte  \/ Rang 10).<\/strong> Weiter ging es in die Schweiz zu unserem alten Bekannten <strong>Hansruedi Adank, Fl\u00e4sch, Graub\u00fcnden<\/strong> mit seinem <strong>Fl\u00e4scher Chardonnay, 2012. <\/strong>Auch hier eine tolle Mineralik &#8211; diesmal nat\u00fcrlich nicht so \u00fcberraschend &#8211; und eine sehr reife Frucht, was wohl auch auf das Alter zur\u00fcckzuf\u00fchren sein d\u00fcrfte <strong>(17,125 Punkte \/ Rang 10). <\/strong>Der klare Sieger in der 1. Runde kam aber aus Frankreich: Der <strong>Champ Gain Puligny-Montrachet von der Domaine Jessiaume, 2010<\/strong> \u00fcberzeugte mit nussigen Aromen und einer diskreten S\u00e4ure <strong>(17,750 Punkte \/ Rang 7 \/ 91 Punkte von Wine Spectator).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">In der 2. Runde traten 3 Pinot Noirs gegeneinander an: Den Auftakt in dieser Runde machte ein deutscher Vertreter: Der <strong>SD Engelsfelsen von Duijn aus Baden, 2006 <\/strong>pr\u00e4sentierte sich nach 15 Jahren hervorragend im Glas. Bei der Blindverkostung war das Alter dieses Tropfens nicht zu erkennen. Frische mineralische K\u00fchle, Kirscharomatik und eine gut st\u00fctzende S\u00e4ure zeichneten diesen Wein aus <strong>(17,833 Punkte \/ Rang 6). <\/strong>Zum 2. Mal kam dann die <strong>Domaine Jessiaume<\/strong>, dessen Juniorchef Quentin wir bei der Weinmesse Innsbruck kennenlernen durften, an den Start: Ihr <strong>Aux Echanges Chambolle-Musigny, 2009<\/strong> war perfekt gereift &#8211; mit roten Fr\u00fcchten und unterlegt von seidigen Tanninen <strong>(18,167 Punkte \/ Rang 3 \/ 93 Punkte von Wine Spectator).<\/strong> Fast schien es, als k\u00f6nne dieser Burgunder an diesem Abend nicht mehr \u00fcbertroffen werden, aber der Sieg in dieser Runde ging dennoch an die Schweiz: Der <strong>2011er<\/strong> von unseren Freunden vom <strong>Weinbau Ciprian aus Zizers in Graub\u00fcnden<\/strong> hat wohl mit 10 Jahren den Beginn seiner Hochphase bereits erreicht &#8211; auch wenn diese erfahrungsgem\u00e4\u00df noch einige Jahre dauern wird. Frucht, Mineralik, S\u00e4ure, Tannin &#8211; alles perfekt ausbalanciert und vielschichtig! <strong>(18,333 Punkte \/ Rang 2).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Es folgten 3 hochklassige Riojas in der Runde: Startnummer 1 in der Runde war der <strong>Norte von Pujanza, 2006.<\/strong> In der Nase dunkle Beeren und ein Hauch Erde &#8211; vielleicht sogar Tr\u00fcffel. Am Gaumen dann ein wahres Feuerwerk an Aromen mit sehr gut integrierten Tanninen und einer beeindruckenden Mineralit\u00e4t. <strong>(17,750 Punkte \/ Rang 7 \/ 100 Punkte von Guia Proensa). <\/strong>Danach ging es noch 1 Jahr zur\u00fcck in das Jahr <strong>2005:<\/strong> Der Rioja von den <strong>Bodegas Fernando Remirez da Ganuza<\/strong> war seinem Vorg\u00e4nger nicht un\u00e4hnlich: Sehr reiches Aromenspektrum, etwas Torf, Gew\u00fcrze und Graphit. <strong>(18,000 Punkte \/ Rang 4 \/ 96 Punkte von Robert Parker). <\/strong>Zwei hervorragende Weine, die aber letztendlich chancenlos gegen den Sieger des Abends waren: Die <strong>Gran Reserva 904, 1995 von La Rioja Alta<\/strong> \u00fcberzeugte in allen Belangen: Am granatfarbenen Rand waren die 26 Jahre erkennbar. In der Nase ein Gew\u00fcrzreigen, etwas Tabak und dunkle Beeren. Am Gaumen sehr elegant, wundersch\u00f6n gereift und mit langem Finale <strong>(18,500 Punkte \/ Rang 1 \/ 96 Punkte von Robert Parker).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Den letzten Durchgang bildeten 3 Bordeaux-Blends: Am Beginn stand ein Vertreter der namensgebenden Region vom <strong>Ch\u00e2teau L\u00e9oville Las Cases aus Saint-Julien. <\/strong>Der <strong>Petit Lion, 2010 <\/strong>besteht aus 52 % Cabernet Sauvignon, 38 % Merlot und je 5 % Petit Verdot und Cabernet Franc und ist der Zweitwein des bekannten 2eme Cru-Weinguts. Sch\u00f6ne Frucht nach schwarzen Beeren. Im Glas braucht der Wein noch ein paar Minuten, ehe er seine volle Komplexit\u00e4t entfalten kann, dann aber mit samtigen Tanninen. <strong>(17,500 Punkte \/ Rang 9 \/ 91 Punkte von Wine Spectator). <\/strong>Kurz vor Schluss dann die Entt\u00e4uschung des Abends &#8211; ausgerechnet aus \u00d6sterreich: Der <strong>Bela Rex, 2009<\/strong> (Merlot, Cabernet Sauvignon) von <strong>Albert Gesellmann aus dem Mittelburgenland<\/strong> konnte in der Nase noch \u00fcberzeugen: Etwas Tabak, dunkle Beeren, Cassis vom Cabernet Sauvignon sowie etwas Kirsche! Am Gaumen zwar feine Tannine und ein recht guter Abgang, aber uns allen war die S\u00e4ure deutlich zu hoch, wof\u00fcr es Abz\u00fcge gab, die letztendlich den letzten Platz bedeuten. <strong>(17,000 Punkte \/ Rang 12 \/ 96 Punkte von Falstaff). <\/strong>Zum Abschluss ging es dann ein zweites Mal an diesem Abend zur\u00fcck ins letzte Jahrtausend: Der <strong>Ch\u00e2teau Musar, 1997 aus dem Libanon<\/strong> (Merlot, Cabernet Sauvignon) erinnerte durchaus an einen gro\u00dfen Bordeaux: Die Frucht nach Erdbeeren, Kirschen und reifen Zwetschgen dazu etwas Leder und Holz. Am Gaumen gesellen sich dann noch Kaffee, Tabak, Tee und etwas Cassis dazu! <strong>(18,000 Punkte \/ Rang 4 \/ 94 Punkte von Lobenberg).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ich bedanke mich bei meinen G\u00e4sten f\u00fcr die nette Stimmung &#8211; trotz des herannahenden Lockdowns &#8211; und das tolle Geschenk sowie bei meiner Gerda f\u00fcr das hervorragende Men\u00fc, wobei hier auch die sensationelle Fleischqualit\u00e4t des Noelhof in M\u00fcnster nicht unerw\u00e4hnt bleiben soll! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz vor dem Lockdown konnten wir noch eine Verkostung abhalten, bei der 4 x 3 Weine das hervorragende Men\u00fc von &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5096,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5095","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geburtstagsrunde"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5095"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5095\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5097,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5095\/revisions\/5097"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5096"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5095"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5095"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}