{"id":4833,"date":"2020-05-27T16:53:36","date_gmt":"2020-05-27T14:53:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/?p=4833"},"modified":"2020-05-27T16:53:38","modified_gmt":"2020-05-27T14:53:38","slug":"best-of-wine-trips","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/best-of-wine-trips\/","title":{"rendered":"Best of wine trips"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Blaufr\u00e4nkisch hochberc von Albert Gesellmann Sieger gegen hochkar\u00e4tige Konkurrenz <\/h4>\n\n\n\n<p>Nach der Quarant\u00e4ne und nach diversen Online-Verkostungen konnte sich die Weinrunde M\u00fcnster am Samstag endlich wieder pers\u00f6nlich &#8211; und erfreulicherweise auch vollz\u00e4hlig &#8211; treffen. Das Motto, das allerdings auch erst erraten werden musste, lautete &#8222;Best of wine trips&#8220; und in der Verkostung kamen nur Weine auf den Tisch, die gemeinsam vor Ort bei den Winzern gekauft wurden. Die Verkostung wurde als Blindverkostung und im Rahmen eines Weinquiz abgehalten: Beim Quiz hatte unser <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/stefan.riedel.188\" target=\"_blank\">Stefan<\/a> die Nase vorne und er konnte einen Zenterling Tiroler Alpenprosciutto gewinnen, wozu ich ihm herzlich gratulieren m\u00f6chte. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Weine begleiteten das leckere Men\u00fc meiner Gerda bestehend aus einer Lachs-Spargel-Vorspeise, einer w\u00fcrzigen Paella und einer heimischen K\u00e4seplatte mit selbst gebackenem Roggen- und Vollkornbrot.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch vor der eigentlichen Verkostung gab es zum Einstieg einen knackigen Riesling vom Weingut \u00d6konomierat Rebholz  von unserer Weinreise 2018 in die S\u00fcdpfalz.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zwei nicht ganz allt\u00e4gliche Wei\u00dfweine<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein schwieriger Starter in die Blindverkostung war der <strong>Completer 2008<\/strong>  vom Weingut <strong>Donatsch<\/strong> aus <strong>Graub\u00fcnden.<\/strong> Die alte autochthone Rebsorte begeisterte in der Nase mit Aromen von gr\u00fcnen \u00c4pfeln und erreichte <strong>17,6 Punkte (Rang 7).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls kein gew\u00f6hnlicher Wei\u00dfwein war der <strong>Gew\u00fcrztraminer Exilissi 2010 von Baron di Pauli (Kellerei Kaltern).<\/strong> 15,5 % Alkohol, 9 g\/l Restzucker und 5,3 g\/l S\u00e4ure pr\u00e4gten diesen Tropfen. Durch den hohen Zuckergehalt erinnerte die Aromatik an Honig. Falstaff vergab hier nur <strong>89 Punkte; <\/strong>von uns gab es <strong>17,7 Punkte (Rang 5).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zehn Rotweine in der Blindverkostung<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach dem wuchtigen Exilissi tat sich der erste Rotwein &#8211; ein <strong>Pinot Noir 2011 <\/strong>von unseren Freunden von <strong>Weinbau Ciprian aus Graub\u00fcnden<\/strong> &#8211; etwas schwer: Immer wieder ein Erlebnis aber war die schwere Burgunderflasche mit den handgesch\u00f6pften und einzeln nummerierten Etiketten.  Im Schnitt wurden <strong>17,2 Punkte<\/strong> vergeben, was den <strong>12. und letzten Rang<\/strong> bedeutete.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite <strong>Pinot Noir, <\/strong>der <strong>Pin\u00e9ro 2011 von Ca&#8216; del Bosco aus der Franciacorta in der Lombardei, <\/strong>wurde in der Blindverkostung nicht als Blauburgunder erkannt: Das tiefdunkle Rubinrot t\u00e4uschte hier etwas, aber die Aromen nach verschiedenen Beeren und der lange Abgang begeisterten durchaus. <strong>17,4 Punkte<\/strong> brachten <strong>Rang 9.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit Startnummer 5 folgte schon der <strong>Sieger des Abends:<\/strong> Der <strong>Blaufr\u00e4nkisch hochberc 2011 von Albert Gesellmann aus dem Mittelburgenland<\/strong> hatte ja schon von <strong>Falstaff 96 Punkte<\/strong> erhalten und auch bei uns reichten <strong>18,1 Punkte<\/strong> f\u00fcr den ungef\u00e4hrdeten Sieg. Sch\u00f6ne Nase nach Beeren und Weichseln sowie etwas Tabak, gut eingebautes Tannin, ansprechende S\u00e4ure und ein langer Abgang zeichneten diesen Tropfen aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Vergleich gab es den <strong>Blaufr\u00e4nkisch Altenberg 2010 von Paul Achs aus Gols<\/strong> &#8211; immerhin auch mit <strong>93 Falstaff-Punkten<\/strong> ausgezeichnet: In der Nase dunkle Kirschen mit etwas Schoko und am Gaumen sehr stoffig mit vielen reifen Tanninen &#8211; die Kombination war uns <strong>17,6 Punkte (Rang 7)<\/strong> wert. <\/p>\n\n\n\n<p>Weiter ging die Reise in die <strong>Toskana: <\/strong>Der <strong>Sangiovese Castello di Brolio von Barone Ricasoli<\/strong> hatte schon von <strong>James Suckling 96 Punkte <\/strong>erhalten und wir konnten diese Bewertung nur best\u00e4tigen: In der Nase etwas kalter Tee und wunderbare Kr\u00e4uteraromen und am Gaumen ein perfektes Spiel zwischen K\u00f6rper, S\u00e4ure und Tanninger\u00fcst: Bei uns brachten <strong>17,9 Punkte <\/strong>den <strong>2. Platz<\/strong> an diesem Abend. <\/p>\n\n\n\n<p>Der direkte Rivale war der <strong>Chianti Classico 2007 vom Castello di Ama (93 Parker-Punkte): <\/strong>Deutliche Terti\u00e4raromen in der Nase deuten darauf hin, dass dieser Wein seinen Zenit erreicht &#8211; f\u00fcr einen Teilnehmer sogar leicht \u00fcberschritten &#8211; haben d\u00fcrfte. Kr\u00e4uter- und Kirscharomen in der Nase und samtige Tannine am Gaumen brachten leider nur <strong>17,2 Punkte <\/strong>und somit <strong>Rang 11.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weiter ging es zu den Cuv\u00e9es: <strong>Merlot &amp; Cabernet Sauvignon<\/strong> bilden die Cuv\u00e9e <strong>elegy 2011 vom Weingut Heinrich im Mittelburgenland. <\/strong>Auch hier deckte sich die gute Fachbewertung mit <strong>95 Falstaff-Punkten<\/strong> mit unseren Bewertung in der Blindverkostung: <strong>17,9 Punkte (Rang 2<\/strong> ex aequo mit dem Castello di Brolio). W\u00fcrzige und dunkelbeerige Aromatik sowie etwas Mineralik, hervorragend eingebundene Tannine und wieder Beeren im ewig langen Abgang \u00fcberzeugten uns voll und ganz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kontrahent des elegy kam aus <strong>S\u00fcdtirol: Castel Campan 2007 (Cabernet Franc &amp; Merlot) vom Weingut Manincor (Kaltern). <\/strong>In der Nabe neben dunklen Beeren auch Ankl\u00e4nge von Zeder und etwas Tabak; am Gaumen mit viel Kraft, wuchtigen aber reifen Tanninen und einem langen Abgang (der aber nicht ganz an den elegy heran kam) sorgten f\u00fcr <strong>17,4 Punkte (Rang 9 <\/strong>ex aequo mit dem Pin\u00e9ro). <\/p>\n\n\n\n<p>Den letzten Durchgang er\u00f6ffnete die <strong>Cuv\u00e9e Kerschbaum (Blaufr\u00e4nkisch &amp; Cabernet Sauvignon &amp; Zweigelt) 2011 vom Weingut Paus Kerschbaum aus dem Mittelburgenland. <\/strong>Hier vergab <strong>Falstaff <\/strong>immerhin <strong>94 Punkte <\/strong>und auch wir vergaben wohlverdiente <strong>17,75 Punkte (Rang 4) <\/strong>f\u00fcr eine brombeerige und tabakige Nase sowie f\u00fcr ein exzellentes S\u00e4urespiel und einen beachtlichen Abgang.<\/p>\n\n\n\n<p>Der offiziell letzte Wein war der <strong>Arzio (Merlot &amp; Cabernet Sauvignon &amp; Cabernet Franc) 2010 von Baron di Pauli (Kellerei Kaltern).<\/strong> Ob es an der Startnummer 12 oder an der Komplexit\u00e4t des Weins lag, k\u00f6nnen wir nicht mehr sagen, ab die fruchtigen Aromen konnten wir nicht eindeutig zuordnen. Sehr wohl gefiel aber das feste Tanninger\u00fcst und es gab noch einmal <strong>17,625 Punkte (Rang 6).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Absacker aus der Toskana<\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die letzten G\u00e4ste gab es noch einen Absacker aus der <strong>Toskana:<\/strong> Der <strong>Castel Giocondo Lamaione (Merlot) 2011<\/strong> wurde nicht mehr bewertet, aber es w\u00e4re sehr spannend gewesen, wie dieser Tropfen abgeschnitten h\u00e4tte. Wir sind uns sicher, dass er im vorderen Teilnehmerfeld zu finden gewesen w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bedanke mich bei allen G\u00e4sten f\u00fcr den netten und lustigen Abend!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blaufr\u00e4nkisch hochberc von Albert Gesellmann Sieger gegen hochkar\u00e4tige Konkurrenz Nach der Quarant\u00e4ne und nach diversen Online-Verkostungen konnte sich die Weinrunde &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4814,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[7,31],"tags":[],"class_list":["post-4833","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-verkostungen","category-weinrunde-munster"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4833"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4842,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4833\/revisions\/4842"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4814"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}