{"id":3746,"date":"2017-05-25T15:56:43","date_gmt":"2017-05-25T13:56:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/?p=3746"},"modified":"2017-05-25T16:50:08","modified_gmt":"2017-05-25T14:50:08","slug":"barolo-gewinnt-bei-den-reinsortigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/barolo-gewinnt-bei-den-reinsortigen\/","title":{"rendered":"Barolo gewinnt bei den &#8222;Reinsortigen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_3419.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3749\" src=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_3419-300x222.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_3419-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_3419-768x569.jpg 768w, https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_3419.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im Rahmen der Weinrunde der OLKA-Fans reichte ich heuer einfach beliebige reinsortige Weine, wobei jede Sorte nur einmal vorkam.<\/p>\n<p>Den Auftakt machte ein klassischer <strong>Gr\u00fcner Veltliner Reserve 2008 vom Weingut Hahn aus Gro\u00dfruppersdorf im Weinviertel<\/strong>. Obwohl ein sehr sortentypischer Vertreter kam dieser Wein bei den Verkostern aufgrund seiner gereiften Aromen nicht so gut an. <strong>16,5 Punkte<\/strong> reichten schlussendlich nur f\u00fcr <strong>den vorletzten Platz<\/strong>.<\/p>\n<p>Geringf\u00fcgig besser ging es dann dem <strong>Sauvignon blanc M 2012 vom Weinbau Cicero aus dem Schweizerischen Graub\u00fcnden<\/strong>. Wie bei Rene Gabriel erhielt dieser Wein auch bei uns <strong>17 Punkte<\/strong> und er belegte damit den <strong>10. Gesamtrang<\/strong>. F\u00fcr mich ein sehr mineralischer Sauvignon blanc mit klassischen Stachelbeernoten und einer guten L\u00e4nge im Abgang.<\/p>\n<p>Als dritter Wei\u00dfwein folgt der Preis-Leistungssieger des Abends: Der <strong>Pecorino &#8222;Artemisia Offida&#8220; 2014 von der Tenuta Spinelli (Marken)<\/strong>, der 3 Gl\u00e4ser von Gambero Rosso erhalten hatte, kam mit <strong>17,4 Punkte auf Rang 2<\/strong> des Abends &#8211; gemeinsam mit 2 weiteren Weinen. Sowohl das vielschichtige Aroma nach Pfirsich und Zitrusfr\u00fcchten als auch die \u00fcberraschende Frische und Mineralit\u00e4t mit saftigem Schmelz rechtfertigen diese hohe Bewertung. F\u00fcr unter \u20ac 12,- ein echtes Schn\u00e4ppchen.<\/p>\n<p>Den Abschluss bei den Wei\u00dfen machte der <strong>Gew\u00fcrztraminer &#8222;Kolbenhof&#8220; 2010 von J. Hofst\u00e4tter aus Tramin<\/strong>. Mit nur <strong>0,1 Punkten weniger<\/strong> als sein Vorg\u00e4nger reichte es nur mehr f\u00fcr <strong>Platz 5<\/strong> in der Gesamtwertung. Tropische Fr\u00fcchte mit etwas Pfirsich in der Nase; am Gaumen sehr fruchtig, doch die knackige S\u00e4ure l\u00e4sst den Wein nicht zu wuchtig wirken.<\/p>\n<p>Bei den Rotweinen starteten wir mit dem <strong>Shiraz &#8222;Circumstance&#8220; 2010 von Waterkloof Wines aus S\u00fcdafrika<\/strong>. Auch hier gab es <strong>17,4 Punkte (= Rang 2)<\/strong>; diesmal f\u00fcr eine \u00fcppige Vielfalt nach Zwetschken, Beeren und Cassis aber auch mit etwas Holz. Das Holz findet sich dann auch im Abgang wieder, gepaart mit gut eingebauten Tanninen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck nach \u00d6stereich ging es mit dem <strong>Blaufr\u00e4nkisch &#8222;D\u00fcrrau&#8220; 2013 von Paul Kerschbaum<\/strong>. 92 Falstaff Punkte entsprachen bei uns <strong>17,3 Punkten (= Rang 5)<\/strong>. Dieser Wein konnte in puncto Wuchtigkeit durchaus mit seinem Vorg\u00e4nger mithalten: R\u00f6staromen, Kaffee, Schokolade in der Nase und ebenfalls feine Tannine mit beachtlichem Abgang.<\/p>\n<p>Wesentlich feingliedriger wurde es dann wieder mit dem <strong>Pinot Noir 2008 vom Weingut Prieler aus Sch\u00fctzen am Gebirge<\/strong>. Das war der dritte Wein des Abends, der mit <strong>17,4 Punkten auf Rang 2<\/strong> landete. Falstaff gab diesem Tropfen ebenfalls 92 Punkte. Waldbeeren und R\u00f6staromen dominierten in der Nase; am Gaumen beeindruckte die Eleganz und die L\u00e4nge dieses Blauburgunders.<\/p>\n<p>Mit Startnummer 8 kam der <strong>Sieger des Abends<\/strong>: Der <strong>Barolo &#8222;Catelletto&#8220; 2008 von Manzone<\/strong> setzte sich mit <strong>17,8 Punkten<\/strong> ganz klar durch. Gew\u00fcrznoten, etwas Kakao und Ankl\u00e4nge von Tabaknoten sowie satte feste Tannine, gut eingebundenes Holz und eine gute Mineralik \u00fcberzeugten die meisten Verkostungsteilnehmer. Von Wine Spectator erhielt dieser Barolo 94 Punkte.<\/p>\n<p>Gleich darauf folgte die Entt\u00e4uschung des Abends: Der <strong>Sagrantino &#8222;Colle Grimaldesco&#8220; 2010 von Tabarrini aus Umbrien<\/strong> landete mit <strong>16,4 Punkten auf dem letzten Platz<\/strong>. Vielleicht war auch der Startplatz nach dem beeindruckenden Barolo etwas schwierig, dennoch hat der Wein f\u00fcr etwas \u00fcber \u20ac 30,- entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p>Wir blieben in Italien mit dem <strong>Merlot &#8222;Casalferro&#8220; 2011 von Barone Ricasoli aus der Toskana<\/strong>. Bei Wine Specator erhielt dieser Wein 94 Punkte; bei uns nur <strong>17,1 Punkte (= Rang 8)<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>0,1 Punkte mehr und somit Rang 7<\/strong> bekam der <strong>Brunello 2004 von Pinzale<\/strong>. Hier schieden sich etwas die Geister: W\u00e4hrend einige Verkoster hier viele Punkte vergaben, konnten andere mit den gereiften Aromen weniger anfangen.<\/p>\n<p>Den Abschluss bildete ein spanischer Wein: Der <strong>Tempranillo &#8222;Campo Eliseo&#8220; 2005 von Lurton &amp; Rolland<\/strong> landete mit <strong>17,1 Punkte<\/strong> ebenfalls <strong>auf Rang 8<\/strong>. Mit 94 Parker-Punkte w\u00e4re hier etwas mehr zu erwarten gewesen: Die verhaltene Bewertung mag aber vielleicht auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, dass ein Wein mit 15 % Alkohol als 12. Flasche einfach zu schwer war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Weinrunde der OLKA-Fans reichte ich heuer einfach beliebige reinsortige Weine, wobei jede Sorte nur einmal vorkam.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-3746","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-weinrunde-olka-fans"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3746"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3746\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3752,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3746\/revisions\/3752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}