{"id":1165,"date":"2010-12-05T20:57:57","date_gmt":"2010-12-05T19:57:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/?p=1165"},"modified":"2011-04-15T10:06:37","modified_gmt":"2011-04-15T08:06:37","slug":"joes-hohle-in-solden-oder-doch-joes-holle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/joes-hohle-in-solden-oder-doch-joes-holle\/","title":{"rendered":"Joe&#8217;s H\u00f6hle in S\u00f6lden &#8211; oder doch Joe&#8217;s H\u00f6lle?"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend eines Kurztrips nach S\u00f6lden stand uns der Sinn nach einem \u00fcppigen Steak und um die Suche abzuk\u00fcrzen baten wir einige Einheimische um ihre Tipps: Bei den Empfehlungen kristallierte sich schnell Joe&#8217;s H\u00f6hle im <a href=\"http:\/\/www.castello.at\/\" target=\"_blank\">Komfort-Hotelkomplex Castello<\/a> heraus. Der Hinweis &#8222;Reservierungen sind nicht notwendig&#8220; h\u00e4tte uns eigentlich schon misstrauisch machen sollen, aber unser Appetit war gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Bei unserem Eintreffen per Taxi stellte sich heraus, dass die Lokalit\u00e4t im Keller tats\u00e4chlich nur mit 2 Personen belegt war &#8211; zur Top-Uhrzeit in der beginnenden Hauptsaison eigentlich ein weiteres Indiz, dass uns zum Umdrehen h\u00e4tte bewegen sollen. Die Einrichtung stammte wohl aus einem Schunkelkeller der 80er-Jahre und hatte offenbar alle Faceliftings des dar\u00fcber liegenden Hotels \u00fcbersprungen. Die Begr\u00fc\u00dfung durch den \u00f6sterreichischen Kellner war aber durchaus freundlich und so nahmen wir zuversichtlich und hungrig Platz &#8211; an einem sehr kleinen und engen Tisch. Die Speisekarte spiegelte das f\u00fcr S\u00f6lden typische Preisniveau wieder: Steaks sind zwischen \u20ac 25,- und \u20ac 40,- (Ausnahme nat\u00fcrlich das Kobe-Rind) zu bekommen, wobei Beilagen und Saucen extra zu bezahlen sind. Die Weinkarte war eher klein aber gut selektiert und bot durchschnittliche Tiroler Preise &#8211; soll hei\u00dfen Ab-Hof-Preise mal 2!<\/p>\n<p>Zu den maritimen Vorspeisen bestellten wir einen Gr\u00fcnen Veltliner Smaragd Achleiten von Prager, der leider erst serviert wurde, als diese bereits zur H\u00e4lfte verspeist waren. Die Garnelen auf dem Caesars-Salad h\u00e4tte man wohl auch eher bei McDonald&#8217;s erwartet.<\/p>\n<p>Zu den Steaks warteten wir auf einen Vulcano von Igler, der \u00e4u\u00dferst interessant pr\u00e4sentiert wurde: Die Flasche wurde irgendwo im Hinterzimmer ge\u00f6ffnet und ein Schluck befand sich auch bereits im Dekanter, als dieser auf dem Nachbartisch eintraf. Dort wurde der Wein hinter unserem R\u00fccken dekantiert und erst danach wurde uns die leere Flasche pr\u00e4sentiert. Probieren durften wir diesmal gar nicht. Die n\u00e4chste Aufregung gab es, als die Steaks eintrafen und als viel zu klein eingestuft wurden: Erst der herbeigerufene Service-Leiter konnte f\u00fcr Aufkl\u00e4rung sorgen. Auf der Karte befanden sich 2 Steaks mit gleichem Namen aber 50 % Gewichtsunterschied, worauf wir leider bei der Bestellung nicht hingewiesen wurden. Aber das Chaos ging weiter. F\u00fcr 4 Personen wurden 5 Beilagen-Teller serviert und obwohl alle Steaks mit Kr\u00e4uterbutter garniert waren, wurde zus\u00e4tzlich Kr\u00e4uterbutter aufgetragen und auch verrechnet.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Deeskalation sorgten dann allerdings die Steaks selber: Das Fleisch war von vorz\u00fcglicher Qualit\u00e4t, butterweich und zart und auf den Punkt genau medium gebraten. Leider halt nicht in der von uns gew\u00fcnschten Gr\u00f6\u00dfe &#8230;<\/p>\n<p>Auf eine Entschuldigung oder gar auf eine kleine Wiedergutmachung f\u00fcr die markanten Service-Schw\u00e4chen warteten wir \u00fcbrigens vergeblich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend eines Kurztrips nach S\u00f6lden stand uns der Sinn nach einem \u00fcppigen Steak und um die Suche abzuk\u00fcrzen baten wir einige Einheimische um ihre Tipps: Bei den Empfehlung kristallierte sich schnell Joe&#8217;s H\u00f6hle im Komfort-Hotelkomplex Castello heraus. 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