{"id":1076,"date":"2010-09-21T14:46:11","date_gmt":"2010-09-21T12:46:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/?p=1076"},"modified":"2010-10-22T16:49:45","modified_gmt":"2010-10-22T14:49:45","slug":"freitagsweinrunde-am-10-09-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/freitagsweinrunde-am-10-09-2010\/","title":{"rendered":"Freitagsweinrunde vom 10.09.2010"},"content":{"rendered":"<p><strong><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Freitagsweinrunde bei Renate und Frank vom 10\/09\/2010:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nach der langen Durststrecke \u00fcber die Sommermonate war meine Freude gro\u00df die Freitagsweinrunde im Hause Rinner begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.\u00a0 Wie \u00fcblich konnten die Weine mit dem fantastischen Men\u00fc meine Frau nicht mithalten. (und das ist auch gut so):<\/p>\n<p>\u00a0<strong><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Here the result of the Friday-Night Jury:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Platz 1: K\u00f6hler Ruprecht, Pfalz, Riesling Saumagen R, 2002<\/p>\n<p>Platz 2: Weingut Diel, Nahe, 1. Gew\u00e4chs Pitterm\u00e4nnchen, Riesling, 2005<\/p>\n<p>Platz 3: Silvio Grasso, Piemont, Bricco Luciani, Barolo, 1998<\/p>\n<p><strong>1.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Adank, Chardonnay, 2008: Punkte: 16,3<\/strong><\/p>\n<p>Adanks Chardonnay aus Fl\u00e4sch pr\u00e4sentiert sich sehr kraftvoll mit einem doch sehr heftigen Holzeinsatz. Ansonsten jedoch ein sortentypischer Chardonnay, welcher auch von Jedem erkannt wurde.<\/p>\n<p><strong>2.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Donatsch,\u00a0 Completer, 2008: Punkte: 16,2<\/strong><\/p>\n<p>Beim Completer handelt es sich um eine autochthone Rebsorte aus Graub\u00fcnden, welche in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen hat.\u00a0 Etwas parf\u00fcmiert, mineralisch, Abgang mittel mit gut integrierter S\u00e4ure.<\/p>\n<p><strong>3.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Weingut Diel, Pitterm\u00e4nnchen, Riesling 2005: Punkte 17,8<\/strong><\/p>\n<p>Das Pitterm\u00e4nnchen ist der kleinste Weinberg der Top-Lagen des Weinguts Diel. Der Boden des Pitterm\u00e4nnchens ist mit Schiefer durchzogen und verleiht diesem Wein eine erfrischende mineralische Note. Der Abgang ist lang. Viel Druck am Gaumen.<\/p>\n<p>Der im Zweier-Flight unterlegene 05er Wachstum Bodenstein von Prager war chancenlos.<\/p>\n<p><strong>4.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Prager, Wachstum Bodenstein, Riesling 2005: Punkte 16,6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Klare Niederlage der Paradelage vom Weingut Prager gegen das 1. Gew\u00e4chs aus der Nahe vom Schlossweingut Diel.\u00a0 Nichts desto trotz handelt es sich beim Wachstum Bodenstein um einen tollen Riesling mit guter Mineralik und langem Abgang. S\u00e4ure sehr gut eingebunden, erfrischender Geschmack nach Steinobst.\u00a0 Etwas st\u00f6rende Botrytis.<\/p>\n<p><strong>5.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Weninger, D\u00fcrrau, Blaufr\u00e4nkisch 2002: Punkte 16,6<\/strong><\/p>\n<p>Die Meinungen zu diesem Wein gehen etwas auseinander. Von schwachen 15,5 bis zu hohen 17,5 Punkten war alles geboten. Der Wein pr\u00e4sentiert sich noch extrem fruchtig, und \u201ebreit\u201c, was ja f\u00fcr diese Jahrg\u00e4nge aus \u00d6sterreich nicht ungew\u00f6hnlich ist. F\u00fcr mich pr\u00e4sentiert sich der D\u00fcrrau mit intensiven dunklen Beerennoten, feinen R\u00f6staromen. Engmaschigen Tanninen mit mittlerem Abgang.<\/p>\n<p><strong>6.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Moric, Alte Reben Lutzmansburg, Blaufr\u00e4nkisch 2002: Punkte: Kork <\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Schade um diese \u00f6sterreichische Rarit\u00e4t!<\/p>\n<p>\u00a0<strong>7.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Lageder, Cor R\u00f6migberg, C.S. 1990: Punkte 17,3<\/strong><\/p>\n<p>Wer h\u00e4tte das gedacht. Knapp am dritten Platz vorbei geschrammt.<\/p>\n<p>Von Frucht war zwar nicht mehr zu reden und auch am Gaumen etwas trockene Tannine, f\u00fcr mich jedoch durchaus die positive \u00dcberraschung des Abends. Gereifter C.S. mit terti\u00e4r Noten, Abgang mittel, S\u00e4ure sp\u00fcrbar, Tannine dicht, aber etwas trocken. Wenn ich noch etwas davon h\u00e4tte, w\u00fcrde ich ihn jetzt trinken.<\/p>\n<p><strong>8.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>Berardenga, Maestro Raro, C.S. 1994: Punkte 16,8<\/strong><\/p>\n<p>Von Allem etwas weniger als\u00a0 der Cor R\u00f6migberg. Auch bei den Punkten. Dieser Wein ist ebenfalls bereits sehr gereift und hat seine beste Zeit bereits gesehen.<\/p>\n<p><strong>9.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>La Croix St. Georges, Pomerol, Merlot 2006: Punkte 16,8<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Wein hat seine beste Zeit noch vor sich. Er pr\u00e4sentiert sich jugendlich frisch und sehr fruchtig. Der Wein hat viele weiche Tannine und einen mittleren Abgang. S\u00e4ure ist f\u00fcr mich sehr sch\u00f6n eingebunden. Ein paar Jahre der\u00a0 Lagerung werden ihm nicht schaden.<\/p>\n<p><strong>10.\u00a0 <\/strong><strong>Chateau Lagrange, Pomerol, Merlot, 1998: Punkte 15,6<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p>Irgendwie muss man ja solche Weine auch los werden \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Dieser Lagrange war jetzt wirklich nichts Besonderes.\u00a0 Trockene Tannine, wenig Abgang, S\u00e4ure etwas zu hoch und von Frucht war kaum die Rede. Fazit: den 98 w\u00fcrde ich mir nicht nachkaufen.<\/p>\n<p><strong>11.\u00a0 <\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong>Silvio Grasso, Bricco Luciani, Barolo 1998: Punkte 17,4<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p>Der beste Rotwein des Abends kommt aus dem Piemont und ist ein reinsortiger Nebbiolo aus dem Hause Silvio Grasso. Transparente Farbe, in der Nase nach Kr\u00e4utern und Kirsche. Am Gaumen fest und fordernd. Feinmaschige\u00a0 Tannine mit langem Abgang.<\/p>\n<p>Hat viel Spa\u00df gemacht!<\/p>\n<p><strong>12.\u00a0 <\/strong><strong>Bartolo Mascarello, Barolo, 1998, Punkte: 16,4<\/strong><\/p>\n<p>Bartolo Mascarello, der letzte Mohikaner, z\u00e4hlt zu einem der letzten Traditionalisten im Piemont. Aromen von Kirsche, Veilchen und Gew\u00fcrzen. Sch\u00f6n balancierter Wein mit viel Finesse. Packende Mineralit\u00e4t und feine Tannine! Ein klassischer, traditioneller Barolo.<\/p>\n<p>Meine 18 Punkte sind vielleicht etwas zu hoch!<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>13.\u00a0 <\/strong><strong>Troplong Mondot, S. Emilion, 1962: Punkte 15,8<\/strong><\/p>\n<p>War mal einen Versuch wert. Frucht ist leider kaum mehr vorhanden, und ist auch die S\u00e4ure schon etwas im Vordergrund. Terti\u00e4re Aromen, getrocknete Fr\u00fcchte. Abgang mittel. Alles in Allem noch trinkbar und ok.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>14.\u00a0 <\/strong><strong>Cos d` Estornell, S. Estephe 1986: Punkte 14,9<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Ich fand diesen Wein gut, und stand mit dieser Meinung auf weiter Flur alleine da. Wahrscheinlich hat es Bacchus an diesem Abend zu gut mit mir gemeint und konnte ich keinen Fehler erkennen. Aus diesem Grund m\u00f6chte ich auf meine Bewertung verzichten, k\u00f6nnte diese sonst irgendwann gegen mich verwendet werden.<\/p>\n<p><strong>15.\u00a0 <\/strong><strong>K\u00f6hler Ruprecht, Saumagen R, 2002: Punkte 18,6<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Begeistert auf ganzer Linie und war somit auch der Gewinner des Abends. Mineralisch, fruchtig mit viel Druck in jedem Winkel der Mundh\u00f6hle. Abgang lang. S\u00e4ure wunderbar eingebunden. Tolles Monument!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitagsweinrunde bei Renate und Frank vom 10\/09\/2010: Nach der langen Durststrecke \u00fcber die Sommermonate war meine Freude gro\u00df die Freitagsweinrunde &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-1076","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-freitagsrunde"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1076","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1076"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1076\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1107,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1076\/revisions\/1107"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1076"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1076"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfreunde-unterland.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}