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Italienverkostung in Münster

Zu einem italienischen Menü meiner Gattin Gerda entschloss ich mich, in meiner Weinrunde ausschließlich italienische Weine zur Verkostung anzubieten.

Als Aperitif machte ein Prosecco di Conegliano Valdobbiadene „Gold“ von Vincenzo Toffoli – eine Empfehlung meines Arbeitskollegen Thomas – den Auftakt: Ein gutes Beispiel, welche Qualität gut gemachte Prosecco erreichen können.

Es folgte der Sauvigno Blanc „Pepi“ 2016 von der Kellerei Tramin: Leicht grünlich, typischer Holunder und Brennnessel sowie Stachelbeere und etwas Gewürze!

Wir blieben in Südtirol und verkosteten den Terlander 2015 von der Kellerei Terlan – Andrian – eine Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc: Ebenfalls leicht grünlich, in der Nase Apfel und Pfirsich, am Gaumen hohe Mineralität brachten bei Falstaff 90 Punkte.

Etwas südlicher wird der Soave „La Rocca“ 2006 vom Meister Pieropan produziert. Dieser klassische Soave erreichte bei Wine Spectator 92 Punkte.

Bei den Rotweinen starteten wir wieder in Italiens Norden in Südtirol: Der Kalterersee „Keil“ 2016 von Manincor ist ein Paradebeispiel, was aus der oft verschmähten Sorte Vernatsch produziert werden kann. Helles Rubin im Glas, Kirschnase mit etwas Bittermandeln und sehr trinkfreudig.

Der Lagrein „Carano“ 2011 von Baron di Pauli (Kellerei Kaltern) war hingegen fast schwarz im Glas. Zwetschken in der Nase, viel samtiges Tannin am Gaumen brachte 91 Falstaff-Punkte.

Weiter ging es ins Piemont: Der Nebbiolo „Ciabot Russ“ 2013 von Gagliasso aus Langhe ist ein äußerst preiswerter aber dennoch sehr feiner Vertreter aus dieser Region.

Vom selben Winzer stammt die Cuvée „Turrion“ 2011 aus Barbera, Nebbiolo und Albarossa: Ein Wein mit hohem Lagerpotenzial, der durchaus noch einige Jahre liegen kann.

Aus der Toskana stammte der Sangiovese „Torrione“ 2009 von Petrolo. Zwetschken, Himbeeren aber auch Schokolade in der Nase, samtige Tannine und würziger beträchtlicher Abgang brachten bei Falstaff 92 Punkte.

Ebenfalls aus der Toskana folgte der Chianti „Ser Gioveto“ 2010 von Rocca della Macie: Ein typischer Chianti mit allem, was diese Region auszeichnet. Der Wein wurde von Gambero Rosso mit 2 Gläsern ausgezeichnet.

Zum Abschluss folgten 2 Fruchtbomben aus dem Veneto: Der Amarone della Valpollicella 2009 von Musella kam mit wuchtigen 16,5 % Alkohol ins Glas – dennoch gelang dem Kellermeister ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kraft und Eleganz.

Der Amarone della Valpollicella „Costasera“ 2008 von Masi hatte zwar nur 15 % Alkohol, war aber nicht minder kräftig: Getrocknete Zwetschken, Schokolade und etwas Kaffee veranlassten Robert Parker zu einer 91-Punkte-Bewertung.

 

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